Dieses Tattoo zeigt einen Kitsune Fuchs, der jedoch weit entfernt von seiner mystischen Eleganz ist. Der Fuchs ist auf dem Handrücken platziert und wirkt regelrecht verfallen. Das Fell an einigen Stellen ist lückenhaft und legt die darunterliegende, blasse und fast schon graue Haut frei. Die mehreren Schwänze des Fuchses sind zerzaust und wirken wie verbrannte Sehnen, die sich um den Handknöchel winden. Besonders markant ist das Gesicht des Tieres, das sich fast bis zu den Fingerknöcheln zieht. Anstatt treuherziger Augen blickt man in leere, dunkle Höhlen, aus denen ein schmaler, rissiger Lichtschimmer dringt. Die Schnauze ist entblößt, wobei die Zähne überproportional groß und leicht nach außen gebogen dargestellt sind, was dem Motiv einen aggressiven, fast schon wahnsinnigen Charakter verleiht. Um den Fuchs herum sind feine, schwarze Linien gestochen, die wie kleine Risse in der Haut aussehen, was den Horror-Effekt verstärkt. Es wurde weitestgehend auf kräftige Farben verzichtet, sodass das gesamte Tattoo in düsteren Grau- und Anthrazittönen gehalten ist. Nur in den Augenhöhlen und an den Zähnen finden sich leichte Akzente in einem kränklichen, matten Gelb, die den unheimlichen Gesamteindruck abrunden. Die Platzierung auf der Hand sorgt dafür, dass sich die Gesichtszüge des Fuchses bei jeder Bewegung der Hand leicht verzerren, was das Motiv lebendig und gleichzeitig verstörend wirken lässt. Es ist ein sehr detailreiches Design, das den Fokus voll auf den verrottenden, aber dennoch erkennbaren Körperbau des Fuchses legt.